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Work-Life-Balance

Work-Life-Balance - Mein Blog über die leichtere Bewältigung des Alltags



Freitag, 02. September 2011

Clevere Arbeitseinteilung

Von maritheres, 16:44

Wollen Sie mehr schaffen, aber weniger rasch ermüden? Dann sollten Sie wissen, ob die folgenden Behauptungen stimmen. Es lohnt sich. Und die Antworten dürften manche Ihrer Lieblingstheorien über den Haufen werfen.

Ein halbstündiges Nickerchen kann drei Stunden Nachtschlaf ersetzen.

Richtig. Legt man sich nach dem Mittagessen oder vor dem Abendbrot ein bißchen aufs Ohr, dann kommt man mit weit weniger Nachtruhe aus. Experten meinen, für manche Menschen sei das soviel wert wie die drei letzten Stunden Schlaf vor dem Aufwachen am Morgen. Leute, die sich damit brüsten, sie brauchten nachts nur ein paar Stunden Schlaf, gönnen sich vermutlich tagsüber so ein Nickerchen.

Wie gut man ausruht, ist wichtiger, als wie lange man schläft.

Richtig. Bei entspanntem Liegen kann man sehr wohl die Energien erneuern. Wenn man nur ein paar Stunden Schlaf findet, sich aber für den Rest der Nacht ganz entspannt, fühlt man

sich am Morgen trotzdem erfrischt. Wer an Schlaflosigkeit leidet, entspannt sich allerdings selten, weil es 'ihn quält, dass er nicht einschlafen kann — und das hält ihn wach.

Kleine Sorgen setzen uns ebenso zu wie große.

Richtig. Viel kleiner Ärger reibt auf, vor allem dann, wenn er sich nicht recht fassen und abstellen lässt. Auch dauernde Nörgelei zermürbt. Aber in einer wirklich kritischen Lage, deren wir uns voll bewusst sind, kommen uns alle inneren Kräfte zu Hilfe.

Zur Erholung die Beine hochlegen.

Richtig. Täglich zehn Minuten Pause, die Füße in Hüfthöhe, tun gut.

Passiver Zeitvertreib bringt die beste Entspannung.

Nicht unbedingt. Viele Ärzte raten, bei der Freizeitgestaltung rein passive Beschäftigungen wie Fernsehen und Radiohören durch solche zu ergänzen, an denen Geist und Körper aktiv beteiligt sind. Versuchen Sie's einmal mit Gartenarbeit oder Sport, mit dem Verschönern Ihrer Wohnung oder sonst einem Hobby, das tätige Mitarbeit verlangt.

Abends getroffenen Entscheidungen soll man nicht trauen.

Richtig. Verschieben Sie sie lieber auf den nächsten Morgen, wenn Sie frisch sind. Vermutlich denken Sie dann anders darüber als am Abend zuvor, als Sie schon abgekämpft waren.

Extravaganzen strengen an.

Richtig. Hat man sich zum Beispiel etwas geleistet, was man sich eigentlich nicht leisten kann, so ist oft ein Katzenjammer die Folge. Bedenken und Unsicherheit zerren an den Nerven, die Muskeln verkrampfen sich, und man fühlt sich zerschlagen wie nach übermäßiger körperlicher Betätigung.

Morgenstund hat Gold im Mund.

Nicht für jeden. Es gibt zwei Typen. Bei Typ A liegt die Leistungsspitze in den frühen Tagesstunden; für ihn ist der Schlaf vor Mitternacht der beste.

Typ B dagegen erreicht sein Leistungsmaximum erst nachmittags oder abends; er schläft am besten während der letzten Nachtstunden. Deshalb wäre das günstigste für ihn, bis spät an der Arbeit bleiben und nicht zu früh aus dem Bett.

Stehen macht müder als Gehen.

Richtig. Beim Gehen ruht sich jedes Bein die halbe Zeit über aus; beim Stehen aber sind beide Beine dauernd belastet. Und noch mehr als gewöhnliches Stehen nimmt wohl auch Sie der Zwang und das Warten beim Schlangestehen mit.

Die härtesten Nüsse zuerst.

Richtig. Stürzen Sie sich mutig drauf! Sich vor einer Arbeit drücken wollen belastet doppelt — weil man Angst vor ihr hat und sie dann doch tun muß. Packt man energisch das Unangenehme zuerst an, so kommt einem das übrige viel leichter vor.